Die 9 Daseins-Ebenen –
Die geistige Grundlage des Nondualen Heilens

Nachfolgend ein Kurzüberblick über die 9 menschlichen Daseinsebenen.
Zum besseren Verständnis startet die Beschreibung mit der 9. Ebene – der Ausstrahlung eines Menschen,
die auch als Energiefeld oder Aura bezeichnet werden kann.

Die Aura des Menschen ist wie eine Leinwand, die das Geschehen im menschlichen Körper abbildet. Sie ist ein Energiefeld, das vitale Menschen geschlossen umgibt, schützt und ihnen Ausstrahlung verleiht. Die Aura wird durch Stress geschwächt. Unter Dauerstress kann sie brüchig werden und ihre Schutzfunktion einbüßen. Sie wird unharmonisch, zerrissen und kann bei schweren Erkrankungen fast völlig verschwinden. Eine geschwächte Aura zeigt sich durch eine wenig vitale Ausstrahlung und ist immer ein Zeichen von schwächenden Vorgängen im Körper. Sie bietet keinen ausreichenden Schutz gegen Einflüsse von außen. Erreger jeglicher Art bekommen ungehindert Zugang zum Körper, unangenehme Zeitgenossen können leichter übergriffig werden und Stressabdrücke können entstehen. Permanente Erkältungsneigungen, Überlastungssymptome, chronische Erkrankungen, aber auch die Anfälligkeit für Mobbing und Abhängigkeiten, sind Zeichen einer gestörten Aura. Die Aura spiegelt wider, was auf den anderen Ebenen geschieht. Mitunter ist es geschickter, zunächst die Aura direkt zu behandeln, bevor die anderen Ebenen in den Fokus genommen werden. Im Nondualen Heilen verfügen wir über Behandlungstechniken, mit deren Hilfe die Aura gereinigt, repariert und regeneriert werden kann.

Der menschliche Körper ist abhängig vom körperenergetischen Status. Auf der grobstofflichen Ebene des Körpers zeigen sich Vorgänge, die in feinstofflicheren Prozessen begonnen haben. Ein gesunder Körper ist immer Ausdruck eines harmonischen Zusammenspiels der verschiedenen, ihm innewohnenden energetischen Systeme und Regelkreise. Eine Disharmonie in diesem Zusammenspiel äußert sich beispielsweise durch Nervosität, Schmerzen, Geschwulste, Gelenkblockaden oder im fortgeschrittenen Stadium durch diffuse chronische Beschwerden, aber auch in Form von Allergien oder der sogenannten Autoimmunerkrankungen.

Die körperliche Ebene ist die Domäne der Symptom-Behandlungen. Schmerzen werden gelindert, Gelenkblockaden beseitigt, Stauungen aufgelöst. Im Behandlungsprozess ist das oftmals der erste Schritt. Im Nondualen Heilen verfügen wir über die entsprechenden Techniken, um die körperliche Ebene auszubalancieren und akuten Körperstress zu lindern.

Im Nondualen Heilen bezeichne ich als Körperenergie jene Kraft, die dafür verantwortlich ist, dass die einzelnen Regelkreise des menschlichen Körpers funktionieren. Das Vorhandensein von Körperenergie unterscheidet einen lebenden Menschen von einem Leichnam. Qualität und Intensität der Körperenergie macht den Unterschied zwischen einem vitalen und einem geschwächten Menschen aus. Bei Eintritt des Todes verlassen die körpereigenen Energien allmählich den Menschen und werden ersetzt durch andere Energieformen, wie etwa die Verwesungsenergie.

Je schwerer und chronischer eine Erkrankung sich herausbildet, desto schwächer ist auch das energetische System im Körper. Je lebensbedrohlicher eine Krankheitssituation ist, desto intensiver arbeiten wir im Nondualen Heilen mit entsprechenden Verfahren daran, den Status der Körperenergie möglichst schnell wieder aufzubauen. Geschwächte Menschen benötigen jeden Funken Energie, den sie bekommen können. Daher müssen verantwortungsbewusste Heiler immer auf einen eigenen hohen Körperenergie-Status achten, um wirklich heilen zu können.

Die gedankliche Ebene ist das Spielfeld der Leitsätze, die unser Handeln bestimmen. Leitsätze sitzen in unserem Gehirn, wie Dirigenten eines Orchesters. Die Beschaffenheit unserer Gedanken und der daraus formulierten Leitsätze hängt von der Art unserer Emotionen ab. Belastende Emotionen erzeugen keine frischen, freien Gedanken, so dass bei intensiven emotionalen Stressbelastungen ungünstige Leitgedanken in unserem Gehirn gebahnt werden. Chronische Erkrankungen werden in der Regel von destruktiven resignativen Gedanken begleitet. Das ist angesichts der oft als ausweglos empfundenen Situation verständlich, aber destruktive Gedanken behindern jeden Heilungsprozess ganz entscheidend und wirken wie ein Katalysator der Erkrankung. Sofern starke negative Leitgedanken im Patienten aktiv sind, ist Heilung schwer möglich. Negative Leitgedanken sabotieren die einfühlsamsten Bemühungen bester Heiler und können gut angelegte Therapien schon im Keim ersticken.

Im Nondualen Heilen liegt daher ein Hauptaugenmerk auf der Beschaffenheit der Gedanken und Leitsätze, die im Patienten aktiv sind. Bevor sabotierende Leitgedanken nicht gelöscht sind, ist eine ursächlich ausgerichtete Behandlung sinnlos.

Die vorherrschenden Emotionen werden maßgeblich von der Art unserer Grundkonditionierung bestimmt. Wir entwickeln unser Lebensmuster, um möglichst glücklich, erfolgreich, gesund, souverän oder liebenswert zu sein – ganz so, wie wir es infolge unserer Grundkonditionierung als erstrebenswert erachten. Die Grundkonditionierung verspricht uns ein Leben voller positiver Emotionen und wir folgen ihr unbewusst.

Irgendwann im Leben kippt dieses Konstrukt und die zu lange aktive Grundkonditionierung bringt mehr und mehr die zu ihr gehörenden negativen Emotionen ins Leben. Oft sind es alte belastende emotionale „Winde“, die während eines Großteils des Lebens durch den Körper wehten und sich darin manifestierten. Wir spüren diese Abdrücke emotionaler Stressbelastungen als Kloß im Hals, Druck auf der Brust, Gewicht auf den Schultern, Nackenproblemen, Bauchgrummeln oder anderen Varianten des Zwickens und Zwackens irgendwo in unserem Organismus.

Diese emotionalen Stressabdrücke auszuleiten ist sehr wichtig, um eine dauerhafte Heilung einleiten zu können. Das funktioniert nicht mit psychotherapeutischen Verfahren auf Gesprächsbasis, denn energetische Stressabdrücke können intellektuell nicht aufgelöst werden. Im Nondualen Heilen verfügen wir über die geeigneten Methoden, um auch alte verborgene Stressabdrücke aufzuspüren, die Umstände des Entstehens sichtbar zu machen und sie zu verabschieden. Zuversichtliche Gedanken dauerhaft aufrecht zu erhalten ist schwer möglich, wenn ungünstige, belastende Emotionen in uns arbeiten.

Die Art unserer Emotionen bestimmt die Beschaffenheit unserer Gedanken.

Konditionierungen sind Reiz-Reaktions-Muster, die zwangsläufig während des Heranwachsens durch Erziehung und Lebensumstände entstehen. Konditionierungen aus der Kindheit und Jugend besitzen eine lange Lebensdauer. Das kann von Vorteil sein - etwa, wenn wir an einer roten Ampel stehen bleiben, statt weiter zu fahren. Wir reagieren auf den Reiz der Ampel und lassen uns von ihm zu unserem Vorteil konditionieren. Anders sieht es mit Grundkonditionierungen aus, die in Kindheit und Jugend sehr wichtig waren, um im damaligen Umfeld das Überleben zu sichern. Mit zunehmendem Alter sind diese Grundkonditionierungen womöglich längst überflüssig geworden, aber man bewegt sich mit ihnen weiter durchs Leben wie in einer Trance und wird sie nicht los.

Im Nondualen Heilen benenne ich die drei Grundkonditionierungen, die tief im Unterbewusstsein, versteckt unter weiteren überlagernden Konditionierungen, ihr machtvolles Zepter schwingen. Eine der drei Grundkonditionierungen besitzt jeder Mensch. Diese individuelle Grundkonditionierung bestimmt die Art unserer Wahrnehmung, kreiert unsere Lebensgestaltung, festigt Gewohnheiten und Verhaltensmuster. In Lebenskrisen zeigt sich, dass die alte persönliche Grundkonditionierung auf ungünstige Weise beteiligt ist. Krisen sind Scheidewege und diese Lebensphasen beinhalten die Chance einer Persönlichkeitsentwicklung, um die Fesseln der alten, inzwischen überflüssig gewordenen Grundkonditionierung zu lösen.

Im Nondualen Heilen führen wir behutsam durch diesen Prozess. Das Auflösen einst wertvoller, im Lebensverlauf aber behindernder Konditionierungen ist unbedingt erforderlich, um in Kontakt mit der intuitiven Ebene zu gelangen und Gespür für das eigene Wesen aufnehmen zu können.

Intuition ist nichtwissendes Wissen. Ich weiß etwas, ohne es intellektuell wissen zu können. Die intuitive Ebene muss das neugeborene Kind genauso wenig erlernen, wie seinen Instinkt. Instinktiv sucht es Kontakt, Schutz und den Weg zur Brust der Mutter. Intuitiv erforscht es die Welt. Die angemessene Balance zwischen Vorsicht und Wagnis können Kinder intuitiv ausbilden, sofern man sie gewähren lässt.

Menschen, die sich diese angebohren kindliche Intuition bewahren oder diese im Laufe ihres Lebens wiederfinden, halten ein wertvolles Werkzeug in ihren Händen. Intuition zu entwickeln und lernen, sich darauf zu verlassen, ist der Schlüssel zu einem gelassenen meditativen Leben. Man lernt, Probleme und Hindernisse schon zu erkennen, bevor sie sichtbar werden, lernt Entscheidungen sicher zu treffen und Prozessen zu vertrauen. In Heilungsprozessen können intuitive Fähigkeiten den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Intuitive Fähigkeiten müssen gut geschützt werden. Intuitive Menschen laufen Gefahr, in einer Welt des permanenten Plapperns und Bescheidwissens unterzugehen, wenn sie sich mit ihren, der Mehrheit schwer zugänglichen Qualitäten, an Diskussionen beteiligen. Ihre Fähigkeiten werden ihnen oft wegerklärt, was dazu führen kann, dass ihr Selbstvertrauen gemindert wird.

Die Ebene des eigenen Wesens beginnt mit dem Moment der Zeugung, formt sich im intrauterinen Prozess und manifestiert sich durch die Geburt eines Menschen. Dieser Vorgang bedeutet den Eintritt in die Dualität. Ab sofort geht es um Hell und Dunkel, Hungrig oder Satt, Laut und Leise, Groß und Klein, Vorteil und Nachteil, Atmen oder Ersticken. Jedes geborene Kind verspürt den Wechsel aus dem Luxus der Wohlversorgung in der mütterlichen Fruchtblase. Es muss selbst aktiv werden, muss atmen, saugen, schlafen und ganz viel lernen. Die Dualität zieht das Kind in seine Gesetzmäßigkeiten. Aber es ist auch noch sehr verbunden mit dem Nondualen, besitzt andere Wahrnehmungen als seine Eltern und hat nichts anderes vor, als den Geburtsauftrag zu erfüllen: das eigene Wesen zu verwirklichen, um die Seele reifen zu lassen.

Das eigene Wesen wird im Zuge des Heranwachsens durch Konditionierungen fast immer verdeckt. Bei manchen Menschen durch dicke Schichten von unzähligen Konditionierungen und Blockaden, bei anderen weniger stark. Die Suche nach dem eigenen Wesen ist zu jeder Lebenszeit ein heimliches Verlangen und wirkt im Unbewussten, versteckt unter Kompensationen unterschiedlichster Art.

Das Nonduale ist genau genommen keine menschliche Ebene. Es durchdringt alles vermeintlich Existente und somit auch den Menschen in allen weiteren Ebenen seines Daseins. Wie das Licht eines Projektors durchleuchtet das Nonduale die Persönlichkeitssilhouetten des Menschen. Es ist das, was immer schon da war – jenseits aller Vorstellungen, Konzepte und jenseits des Urknalls und aller Galaxien. Und es ist das, was nicht in Worten ausgedrückt, sondern allenfalls behelfsmäßig umschrieben werden kann als Dao, Seinloses Sein, das Göttliche, Großer Geist, Null-Ebene oder schlicht als ES.

Das Nonduale ist jenseits der Dualität und durchdringt diese doch. Es ist jenseits von Leben und Tod, Gut und Schlecht, Pro und Kontra, Gesund und Krank, Frau und Mann und ist doch in allen Gegensätzen vorhanden. Das Nonduale ist auch jenseits von Allem und Nichts. Wenn wir es Leere nennen, wie es in manchen Meditations-Traditionen bezeichnet wird, trifft das auch nicht exakt zu, denn Leere würde Fülle bedingen. Das Nonduale ist sowohl Leere, als auch Fülle, da es beides durchdringt. Das Nonduale ist aber auch jenseits von Fülle und Leere. Es existiert und existiert nicht, es ist nicht in Worten auszudrücken und kann nur meditativ erfahren werden. Das Nonduale bringt die nächsten Ebenen hervor. Es wirkt durch alle Wahrnehmungen, Illusionen und ICH-Konstruktionen.

Aktuelle Publikation

"Nonduales Heilen -
Medizin zwischen Energie und Materie"
von Jürgen Vollmann

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